Laut Stadtarchiv gehörte der Höhenrücken zwischen Freiberg und Mühlhausen im Mittelalter den Klöstern St.Gallen, bzw. Lorch. Von jeder Ernte musste ein zehntel (der"Zehnte"") an die Mönche abgeliefert werden.
Zwischen 1956 und 1964 wurde hier ein 46ha großes Wohngebiet errichtet, nach dem Leitbild einer "gegliederten und aufgelockerten Stadt".
Charakteristisch dafür ist einmal die Erschließung über Ringstraßen, von denen Stichstraßen zu den Wohngruppen abzweigen. Zum anderen gehört zu diesem Leitbild auch die Trennung von Fahrverkehr, Fußgängern und Parkierung. Errichtet wurden rund 1300 Woheinheiten, die sich auf drei- bis vierstockige Mehrfamilien- und Reihenhäuser verteilen. Dazu kommen drei Hochäuser mit 17 und 14 Stockwerken.
Neben einer Grund- und Hauptschule inkl.Werkreaschule, verfügt Mönchfeld über 2 kirchliche Kindergärten und eine städtische Ganztageskinderstätte.
Der Stuttgarter Jugendhausverein unterhält das Kinder- und Jugenhaus M9.
Sowohl evangelische als auch katholische Konfessionsangehörige freuen sich über jeweils eine eigene Kirche und ein eigenes Gemeindezentrum. Desweiteren sind in Mönchfeld 2 Altenheime ( St.Ulrich und Wohstift Mönchfeld ) ansässig.
Neben einem Bäcker und einer Metzgerei verfügt Mönchfeld über einen Friseur, ein Lebensmittelgeschäft, eine Apotheke, einen Getränkefachmarkt, einen Drogeriemarkt, ein Uhren- und Schmuckgeschäft inkl. Postfiliale, einen Raumausstatter, ein Bistro, ein Pizzaservice und Filialen der Volksbank Zuffenhausen und der BW-Bank.
Auf der Gemarkung Mönchfeld ist der TSV Mühlhausen mit seinem Vereinsgelände beheimatet und bietet allerlei Abwechslung im Fitness- und Gesundheitsbereich.
Mönchfeld ist an den Öffentlichen Personennahverkehr der Landeshauptstadt angeschlossen durch die Stadtbahnlinie U5 und im Berufsverkehr zusätzlich die Linie U15.
Die Fahrt ohne Umsteigen bis zur Stuttgarter Innenstadt dauert gerade noch ca. 24 Minuten. Zusätzlich hat Mönchfeld mehrer Haltestellen der Buslinie 54, welche zwischen Freiberg und Neugereut verkehrt. |